Direkt zum Hauptbereich

Posts

Trucks, Trucks, Trucks - it sucks...

by Magic trails Bevor wir Kashan wieder verlassen, geht`s noch zum Falafelshop. Baguette mit Felafels, Currysouce und Chilli ist mittlerweile unser Favourite in Sachen Doping. Wir kaufen noch wie ueblich ein Sixpack Wasserflaschen und machen uns auf in Richtung Sueden. Der Streckenabschnitt den wir jetzt befahren ist gerammelt voller "stinkiger" Trucks. Dies scheint wohl deren Hauptroute in Richtung Haefen des Persischen Golfes zu sein. Nach X-Kilometer haben wir die Schnauze voll und wir entscheiden uns auf die in der Naehe gelegene Wuestenstrasse auszuweichen. Gute Entscheidung! Die Strecke wird zwar um einiges laenger, aber dafuer haben wir die Strasse fuer uns alleine (fast schon unheimlich).

Restrictions...

by Magic trails Schon bei unserer Ankunft in Teheran waren wir verwundert, dass uns kein Handynetz zur Verfuegung steht. Wir vermuten dass dies mit den momentan allgemein geltenden Verbot gewisser auslaendischer Medien zu tun hat, da auch im Internet gewisse Seiten nicht abrufbar sind bzw. gefiltert werden. Darunter z.b. Websites wie Facebook, Twitter usw.

Kashan - The unexpected Highlight

by Magic trails Der heutige Tag fuehrt uns zuerst durch die Stadt Qom, Irans zweitheiligste Stadt nach Mashhad. Shiitische Schueler und Studenten aus der ganzen Welt kommen hierher um in den vielen Medresas (Koranschulen) zu studieren. Nach Qom fuehrt uns die Strasse laengs des Namak Lake (Salzsee) bis nach Kashan. Wir finden Unterkunft in einem Hotel (Khan-e-Ehsan), dessen Struktur ein altes  historisches aus Lehm gebautes Wohnhaus ist. Unsere persische Suite: 2 Perserteppiche am Boden... that`s it.! Ueber Kashan, eine Siedlung die bereits 4000 vor Christus gegruendet wurde, erzaehlt man sich viele Legenden. Eine davon handelt von der Eroberung durch Araber im 7. Jahrhundert, die tausende von Skorpionen hinter die Stadtmauer geworfen haben und somit die Kashaner Bevölkerung zur Kapitulation gezwungen haben. Der alte Kern der Stadt besteht immer noch aus im orientalischen Stil erbauten Lehmgebaeuden. Der Highlight ist sicherlich der ueberdeckte Bazar und bei einer Wanderung ...

Welcome to Iran!

by Magic trails Nach einer etwas groben, aber doch sicheren Landung am Imam Khomeini Airport in Teheran, heisst es erstmal mit den Taxifahrern einen angemessenen Preis fuer den Transfer in die City auszuhandeln. Waehrend der Fahrt ins Zentrum sieht man schon etliche Kilometer vorher die riesen Smogwolke die Teheran umhuellt. Unglaublich! Abends drehen wir noch eine kleine Runde mit unseren Bikes im suedlichen Teil der Stadt und loten dabei die Gesinnung der Iraner gegenueber westlicher Besucher aus. Aufgrund der in den letzten Monaten in den Medien verbreiteten Bilder von Aufstaenden und Demonstrationen in der Stadt, waren wir uns nicht sicher wie die Menschen uns begegnen wuerden. Schnell sind alle Aengste und Zweifel beseitigt! Laechelnde Gesichter und die immer wieder kehrenden Worte "Welcome to Iran", stimmen uns zuversichtlich. Die eigentliche Besichtigung Teherans heben wir uns aber fuer das Ende unserer Reise auf. Am naechsten Morgen sitzen wir bereits wieder im ...

Iran Infos

by Magic trails Amtssprache: Persisch Hauptstadt: Teheran Staatsform: Islamische Republik Staatsoberhaupt: Oberster Rechtsgelehrter Ali Chamene'i Regierungschef: Staatspräsident Mahmūd Ahmadī-Nežād Fläche: 1.648.195 km² Einwohnerzahl: 74.196.000 (2009) Geographie: Der Iran liegt in Vorderasien und hat cirka 73 Millionen Einwohner. Sieben Staaten grenzen an den Iran. Im Westen und Nordwesten der Irak, die Türkei, Aserbaidschan und Armenien, im Nordosten und Osten, Turkmenistan, sowie im Südosten Afghanistan und Pakistan. Der heutige Iran hieß in der Antike und bis etwa 1935 Persien. Mehr als die Haelfte des Iran besteht aus Gebirgsketten. Im Zagros- Kuhrud- und Elbrus-Gebirge gibt es einige Gipfel die über 4.000 m Hoehe erreichen. Der höchste Berg ist der 5.671 m hohe Damavand, ein erloschener, gletscherbedeckter Vulkan nordöstlich der Hauptstadt Teheran. Drei, sich verschiebende Erdplatten (Arabische, Eurasische und Indische) sind im Iran anzutreffen. Aufgrund ...

Before flying over to Iran...

by Magic trails Da es uns unmoeglich ist auf dem Landweg in den Iran einzureisen, haben wir uns entschieden ueber "Turkmenistan" zu fliegen, um von Teheran aus unseren Biketrip fortzusetzen. Morgen Nachmittag sollten wir dann in der 15 Millionen Metropole unsere Bikes wieder startklar machen. An dieser Stelle moechten wir uns bei der usbekischen Bevoelkerung fuer die aussergewoehnlich herzliche und entgegenkommende Gastfreundschaft bedanken. Wir haben selten ein Land besucht wo die Menschen so freundlich, hilfsbereit und im selben Moment auf diskrete Weise mit Touristen umgehen. Mit diesen Bildern verabschieden wir uns von Usbekistan...  RAXMAT! (danke auf usbekisch)

Dejaveu...

by Magic trails In Bukhara informieren wir uns um die Moeglichkeiten doch noch ein Turkmenistan-Visa zu erhalten. Leider ist dies hier eine langwierige und zeitraubende (Wochen) Prozedur, daher entschliessen wir uns sofort nach Tashkent mit dem Bus zurueck zu fahren um dort Flugverbindungen in den Iran abzuchecken. Auf der knapp 700km langen Busfahrt gehen uns immer wieder die schoenen "on the road Erlebnisse" durch den Kopf...

NO VISA!!! ...one day in the No-man's-land...

by Magic trails ...es gibt kaum noch Verkehr in Richtung Grenze, einzelne Trucks und " W ir"  sind die Ausnahme. Das usbekische Grenzareal scheint erst vor einigen Jahren neu erbaut worden zu sein. Die erste Schranke passiert, geht es auch schon los mit den hier ueblichen buerokratischen Spiessrutenlauf. Nachdem wir nochmals unser Hab und Gut deklariert haben, geht es zur Gepaeckkontrolle. Tasche auf, Tasche zu, Fotokontrolle und das war`s. Alles ok und nach einigen Unterschriften erhalten wir endlich unseren Ausreisestempel. Mit gemischten Gefuehlen fahren wir jetzt dem Turkmenischen Grenzposten entgegen. Dieser praesentiert sich uns schon vom weitem als einfaches herabgekommenes Gebaeude. Am ersten Schalter erklaeren wir dem Beamten dass es unsere Absicht ist das 5-Tage-Transitvisa zu beantragen. Der Beamte schaut uns entgeistert an und antwortet uns mit gebrochenem Englisch: Here no Visa! In der Annahme er hat uns falsch verstanden versuchen wir ihm klar zu machen, ...

On the way to the Turkmen boarder

by Magic trails Dank eines leichten Rueckenwindes schaffen wir die heutigen 90 Kilometer bis kurz vor die usbekisch-turkmenische Grenze ohne grosse Anstrengung. Die letzte Nacht auf usbekischen Boden verbringen wir wieder einmal im Zelt, irgendwo abseits der Strasse. Zwischen Moskitos und Sandfloehen, geniessen wir eine leckere "pasta alla contadina".

Coffee break...

by Magic trails Morgen machen wir uns auf in Richtung Turkmenistan und voraussichtlich wird es fuer uns dort kaum moeglich sein online zu gehen, deshalb legen wir eine kleine Blog-Pause ein...

Bukhara!

by Magic trails Nach zwei harten Tagen auf dem Bike besichtigen wir heute die 2500 Jahre alte Stadt Bukhara. Diese ist wie Samarkand eine der aeltesten Staedte Zentralasiens, jedoch mit noch recht intakten und belebten historischen Stadtkern. ...ein Traum, wie in tausend und eine Nacht!

Robbers cave #

by Magic trails Wir verlassen zeitig um 7 Uhr unser Guesthouse in Samarkand, fahren nochmals am Registan vorbei, bewundern seine tuerkisfarbene Kuppel und die bunten ornamentalen Mosaiks der Minarette im Licht der aufgehenden Sonne. Ein fantastischer Anblick! Den Wasservorrat fuer die heutige Strecke auf den Bike`s geladen, gehts nun weiter Richtung Westen, unseren naechsten Ziel der Stadt Bukhara entgegen. Wir begegnen auf dieser Etappe zwar keine nenneswerte Steigungen, aber der starke Gegenwind drosselt betraechtlich unser Fahrttempo. Kilometer um Kilometer zieht sich die Strasse durch eine fruchtbare Ebene in der sich Aprikosenplantagen mit Mais- und Baumwollfelder abwechseln. Am Rande einer dieser Felder sichten wir zur Daemmerzeit eine kleine Lehmhuette die uns fuer diese Nacht als Unterkunft dienen soll. 2 mal 3 Meter, eine winzige Oeffnung als Fenster und ein kleiner Eingang, aehnelt dieses Habitat eher einer Raueberhoehle als einer Huette. Dementsprechend wird die Nacht...